Dienstag, 2. Februar 2016

#15 Intuitiv essen - Nie wieder Diät!

Ich hab da was gefunden, das ich euch nicht vorenthalten will und deswegen verlinke ich es euch gleich mal zuerst: Buch

Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass der Titel "Intuitiv abnehmen" komplett scheiße gewählt ist. Im Englischen heißt das Buch "intuitive eating" und genau das ist auch der richtige Titel dafür: Intuitives Essen. Also was hat es damit auf sich?

Dieses Buch ist ganz besonders was für dich, wenn
- du schon Diätgeschichte geschrieben hast und es einfach Leid bist
- du mit dir und deinem Körper nicht zufrieden bist
- du kein Vertrauen in dich und deinen Körper hast
- Essen und/oder Sport deine Feinde sind
- du Kinder hast und dich fragst, wie man Kinder ernährungstechnisch am besten erzieht.
Und auch sonst ist dieses Buch eigentlich für jeden was.

Worum gehts?
"Intuitiv abnehmen" zeigt auf, wie man ohne Diät mit sich und seinem Körper glücklich sein kann. Es gibt keine Verbote, das ganze "System" beruht auf der Annahme, dass der Mensch von Natur aus weiß, was für ihn gut ist und was er braucht, viele das aber im Laufe ihres Lebens verlernen. Es handelt sich also NICHT um eine DIÄT, es geht eben genau NICHT um ZWANG oder VERZICHT.

Warum finde ich das jetzt so toll und revolutionär?
Diäten scheitern in 90 - 95% aller Fälle und führen sogar nachweislich dazu, dass man nach der Diät eher noch mehr wiegt als zuvor. Mit jeder neuen Diät gehen wir also noch ein Stück weiter weg von uns selbst, unseren eigenen Bedürfnissen und unserem Gespür dafür. Wenn wir scheitern, glauben wir, es läge an uns und nicht an dem System, das einfach Schwachsinn ist. Und genau da setzt dieses Buch an. Hier geht es darum, den intuitiven Esser in uns wieder zum Leben zu erwecken, den man bzw. wir uns selbst unser Leben lang abtrainiert haben. Beispiele für solche Situationen sind vielfältig. Wenn wir als Kind immer wenn wir weinen mit Essen getröstet werden, gewöhnen wir uns an, dies auch als Erwachsene noch zu tun - unabhängig davon, ob unser Körper gerade Bedarf nach Nahrung hat oder nicht. Wenn wir als Kind lernen, dass wir unseren Teller leer zu essen haben, dann tun wir das auch als Erwachsene noch - selbst wenn wir eigentlich schon satt sind.
Wann haben wir eigentlich Hunger, wie fühlt sich das wirklich an? Wann sind wir eigentlich schon satt und wie fühlt sich das wirklich an? Viele, die sich durch Diäten quälen und ständig zwischen Heißhunger und Überfressen schwanken, kennen weder ihr natürliches Hunger- noch ihr Sättigungsgefühl. Dieses Buch lädt uns dazu ein, uns selbst zu erforschen, die Gründe kennenzulernen, warum wir essen, obwohl wir keinen körperlichen Hunger haben. Es zeigt uns auf, dass Sport eine tolle Sache ist, wenn man ihn aus Spaß an der Bewegung betreibt anstatt immer nur ans Abnehmen zu denken. Und überhaupt begleitet es vor allem auf einer Reise zu uns selbst.

Klingt irgendwie einfach, gibts nen Haken?
Du solltest bereit sein, dich dir selbst zu stellen, den Gedanken an das schnelle Abnehmen und ungesunde Gewichtsvorstellungen über Bord zu werfen und einfach mal auszuprobieren, was dir dein Körper sagen will und was dir wirklich gut tut. Das kann einiges an Überwindung kosten, aber ich bin davon überzeugt, dass es die Mühe wert ist.

Wie lange mache ich das jetzt schon und wie ist es mir bisher dabei ergangen?
Mit dem Buch selbst arbeite ich jetzt seit unegfähr drei Wochen. Mit dem Thema "Emotionales Essen" beschäftige ich mich schon seit November. Seitdem habe ich auch aufgehört, Diät zu halten und mich selbst einzuschränken.
Es kostet hin und wieder Nerven und ich habe sicherlich zugenommen, da man, nachdem man alle Verbote aufgehoben hat, erst mal ordentlich reinhaut. Aber ich merke schon jetzt, dass mein Heißhunger verebbt, dass ich öfter Lust auf Obst oder Gemüse bekomme und dass meine Portionen von selbst kleiner werden. Die Angst davor, richtig zuzunehmen, begleitet mich noch hin und wieder, aber es wird einfach besser. Immerhin mache ich mir jetzt selbst klar, dass ich nicht schlingen und nicht sofort alles aufessen muss, weil ich ja jederzeit wieder essen kann, wenn ich wieder Hunger habe.
Überhaupt ... Hunger und Sättingung wahrnehmen, kann wahnsinnig schwierig sein, wenn man über Monate nur Entbehrung kannte. Da taste ich mich also langsam ran, mittlerweile freue ich mich wenn mein Magen knurrt.
Ich weiß, dass ich das jetzt so früh schon empfehle, wird den einen oder anderen von euch wahrscheinlich nicht besonders überzeugen: "Auch wieder nur so ein System halt, so ne Phase". Möglich. Aber ich glaube, dass das echt anders ist. Immerhin lese ich das Buch jetzt zum zweiten Mal und arbeite es gerade richtig durch, so mit markieren und Klebezetteln usw. Und ich merke auch, dass sich andere Dinge in meinem Leben zum Positiven verändern. Wenn man sich selbst wieder vertrauen kann, wirkt sich das ja nicht nur auf das Essverhalten aus.
Intiutive Esser, die schon länger dabei sind, raten in den ersten Monaten zu Geduld, sprechen aber auch davon, dass das Ganze ihrem Leben nur Positives gegeben hat.

Wenn also irgendeiner der oben genannten Punkte auf euch zutrifft oder ihr einfach so neugierig geworden seid, dann probiert es aus, Verlieren kann man dabei nicht viel, außer vielleicht einen Haufen Stress und Druck. Wer interessiert ist: Ich kann euch gerne hin und wieder auf dem Laufenden halten, wie es so bei mir läuft.

Einen schönen Tag wünsche ich euch!

Ps: Auf Grund eines annähernden Totalausfalls meines rechtes Armes (Nervenreizung) ist dieser Beitrag hauptsächlich mit der Linken getippt. Das macht vielleicht Spaß, ich kanns euch sagen -.-

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